APA-NewsFeed

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  • orf.at gerät ins Kreuzfeuer12.08.2022

    Orf.at erhitzt die Gemüter. Um die mit Abstand reichweitenstärkste Onlinenachrichtenseite des Landes wird bei den Verhandlungen zu einer ORF-Gesetzesnovelle heftig

  • Europaweite Digitalsteuer kommt laut Finanzminister 202311.08.2022

    Die Einnahmen aus der 2020 eingeführten Digitalsteuer in Österreich sprudeln. Wurden im ersten Jahr 34 Mio. Euro eingenommen, so sind es 2021 schon 80 Mio. Euro gewesen und für heuer erwartet Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) bereits 100 Mio. Euro, wie er im Interview mit der APA sagte. "Es war sicher die richtige Entscheidung, diese Steuer einzuführen", sagte der Finanzminister. Und er hofft, dass es europaweit noch bis Ende des Jahres eine Einigung diesbezüglich gibt.

  • Großer Frauenmangel in Österreichs Politikberichterstattung10.08.2022

    Es ist ein bekanntes Problem in der europäischen Medienlandschaft: Es fehlt an weiblichen Stimmen in der politischen Berichterstattung. Während sich bisherige Studien diesem Problem vor allem auf inhaltlicher Ebene angenähert haben, beschäftigten sich Wiener Forscher nun vor allem mit den Faktoren, die zur Unterrepräsentation führen. Dabei zeigte sich, dass Genderguidelines wenig Effekt zeitigen, Zeitmangel sowie bestehende Netzwerke aber eine große Rolle spielen.

  • Musk verkauft Tesla-Aktien für "Zwangs"-Twitter-Deal10.08.2022

    Tesla-Chef Elon Musk hat Aktien des Elektroautobauers im Wert von 6,9 Milliarden Dollar (6,74 Mrd. Euro) verkauft. Zwischen dem 5. und dem 9. August stieß er etwa 7,92 Millionen Aktien ab, wie aus mehreren Unterlagen hervorgeht. Nach Berechnungen von Reuters besitzt er nun knapp 15 Prozent des Autoherstellers. Die Mittel könnten zur Finanzierung einer möglichen Twitter-Übernahme verwendet werden, falls er den Rechtsstreit mit der Social-Media-Plattform verliere, erklärte er.

  • Hass im Netz: Staatsanwälte gegen Spezial-Behörde08.08.2022

    Gegen eine von der ÖVP vorgeschlagene eigene "Hass im Netz-Staatsanwaltschaft" spricht sich die Präsidentin der Staatsanwälte-Vereinigung, Cornelia Koller, aus. Statt einer spezialisierten Cybercrime-Behörde nach Vorbild der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) brauche es mehr Ressourcen für bestehende Einrichtungen von Polizei und Justiz, so Koller im "Standard" (Montag-Ausgabe). Unterstützung erhielt Koller von SPÖ-Justizsprecherin Selma Yildirim.

  • "Wiener Zeitung": GPA und ÖGB fordern Bekenntnis05.08.2022

    Kurz vor dem 319. Geburtstag der "Wiener Zeitung" am 8. August meldeten sich am Freitag sowohl die Gewerkschaft GPA als auch der ÖGB mit einer Aufforderung an die Regierung zu Wort, den Weiterbestand der ältesten Zeitung der Welt abzusichern. Wegen der Abschaffung der Pflichtveröffentlichungen im Amtsblatt droht zum Jahresende ein Großteil der Einnahmen wegzubrechen.

  • RBB-Intendantin Schlesinger tritt als ARD-Vorsitzende zurück05.08.2022

    Angesichts zahlreicher Vorwürfe tritt die Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), Patricia Schlesinger, mit sofortiger Wirkung von ihrem Amt als Vorsitzende des deutschen öffentlich-rechtlichen TV-Senders ARD zurück. Das berichtete die ARD-"Tagesschau" am Donnerstag, der RBB bestätigte das auf dpa-Anfrage. WDR-Intendant Tom Buhrow übernimmt demnach bis zum Jahreswechsel die laufenden Geschäfte. Schlesingers Zukunft als RBB-Intendantin blieb vorerst offen.

  • Psychiaterin Kastner für Riegelvorschieben bei Hass im Netz04.08.2022

    Die Linzer Gerichtspsychiaterin Adelheid Kastner nimmt den Fall der oberösterreichischen Ärztin Lisa-Maria Kellermayr, die in der Vorwoche nach Drohungen aus der Impfgegner-Szene Suizid begangen hat, zum Anlass, die Notwendigkeit Sozialer Medien in Demokratien in Frage zu stellen. Denn die Anonymität im Netz, die in autoritären Regimen für den Widerstand unentbehrlich sei, würde hier allzu oft dazu verwendet, "gedanklichen Unrat" zu verbreiten, meinte sie im APA-Gespräch.

  • Ronaldo am häufigsten von Twitter-Beleidigungen betroffen03.08.2022

    Superstar Cristiano Ronaldo gehört zu den am meisten auf Twitter beleidigten Fußballern der englischen Premier League. Das ist das Ergebnis einer Analyse der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom und des Alan-Turing-Instituts. Demnach wurden insgesamt 68 Prozent der Premier-League-Profis bereits Opfer beleidigender Nachrichten auf der Online-Plattform. Der für Manchester United spielende Ronaldo erhielt laut der Studie 12.520 beleidigende Nachrichten.

  • Förderstopp: Okto TV besteht in eingedampfter Form weiter02.08.2022

    Der Wiener Community-TV-Sender Okto besteht trotz Förderstopps der Stadt Wien in eingedampfter Form weiter. Ermöglicht wird das u.a. durch eine Aufstockung des nichtkommerziellen Rundfunkfonds wie auch durch die heuer erstmals auszuschüttende Medien-Digitalisierungsförderung. Dennoch müsse man ein "massives Kostensparprogramm" fahren, so Okto TV-Geschäftsführer Christian Jungwirth zur APA. Die Mitarbeiterzahl verringerte sich erheblich, Aus- und Fortbildungsangebote leiden.

  • TV-Quoten im Juli: ORF stabil, ServusTV im Höhenflug01.08.2022

    Der Juli hat den österreichischen TV-Sendern sehr gute bis stabile Quoten beschert. So erzielte ServusTV in der Gesamt- als auch Kernzielgruppe neue Monatsbestwerte. Die ORF-Flotte purzelte laut Teletestdaten zwar gegenüber dem Vorjahresmonat von 36,4 Prozent Marktanteil auf 32,9 Prozent, legte aber gegenüber Juli 2020 (31,8 Prozent) zu. Ursache für den quotentechnischen Ausreißer im Vorjahr war die Herren-Fußball-EM, die ORF 1 zu einem hohen Marktanteil verhalf.

  • Frauen-Fußball-EM: 811.000 ORF-Zuseher verfolgten Finale01.08.2022

    Ein "Sommermärchen" ist am Sonntagabend nicht nur für Englands Frauen-Fußball-Nationalteam mit dem EM-Sieg im eigenen Land zu Ende gegangen. Auch der ORF sah ein solches in einer Aussendung gegeben und blickte erfreut auf insgesamt 4,5 Mio. Zuseherinnen und Zuseher, die zumindest kurz via Live-Übertragung in Kontakt mit dem sportlichen Großereignis kamen (weitester Seherkreis). Das entspricht 59 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren.

  • Instagram stellt nach Kritik von Nutzern Funktionen ein29.07.2022

    Die Online-Plattform Instagram hat mit der Einstellung von Funktionen auf die Kritik prominenter Nutzer wie TV-Star Kim Kardashian reagiert. Instagram werde einen Test beenden, bei dem Nutzern Inhalte abseits ihrer angegebenen Vorlieben anhand von Algorithmen vorgeschlagen werden, sagte Instagram-Chef Adam Mosseri am Donnerstag in einem Interview mit dem Newsletter "Platformer". Kritiker hatten Instagram vorgeworfen, sich zu sehr an ihrem Konkurrenten Tiktok zu orientieren.

  • GIS-Urteil: Experten für Haushaltsabgabe28.07.2022

    Rund eine Woche ist es her, dass der Verfassungsgerichtshof (VfGH) die bis dato kostenlose ausschließliche Nutzung von ORF-Programmen im Internet als verfassungswidrig beurteilte. Bis Ende 2023 muss das ORF-Gesetz angepasst und damit die "Streaminglücke" geschlossen werden. Wie das erfolgt, sorgt für Rätselraten. Medienministerin Susanne Raab (ÖVP) hat sich bisher nicht festgelegt. Experten treten für eine Haushaltsabgabe ein. ORF-Chef Roland Weißmann will kein Abomodell.

  • Sebastian Prokop wird Leiter des zentralen ORF-Newsdesks27.07.2022

    Der ORF hat einen Leiter für den Newsdesk seines neuen multimedialen Newsrooms erkoren: Ö3-Infochef Sebastian Prokop wurde von Generaldirektor Roland Weißmann auf Vorschlag der Chefredakteure Matthias Schrom-Kux (TV), Hannes Aigelsreiter (Radio) und Christian Staudinger (Online) sowie der Redaktionsversammlung bestellt. Mit Barbara Stanton gibt es außerdem eine neue "Traffic & Continuity"-Managerin, die sich um die Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche kümmern wird.

  • ORF oder Servus-TV? Medien-Wahl verstärkt Corona-Haltung26.07.2022

    Die Coronapandemie und dazu getroffene Maßnahmen haben Bevölkerung und Medien polarisiert. So wurde etwa ServusTV und seinem Wochenkommentar "Der Wegscheider" vorgeworfen, verharmlosend zu berichten. Günther Mayrs Analysen im ORF wurde mitunter Alarmismus angelastet. Wie eine neue, im Fachjournal "Communication Research" veröffentlichte Studie zeigt, lösen die Aussagen der beiden bei selektiver Zuwendung der Seher einen verstärkenden Effekt auf die eigene Corona-Haltung aus.

  • Twitter mit Umsatzrückgang und hohem Verlust22.07.2022

    Twitter hat im vergangenen Quartal rund um den turbulenten Übernahmeversuch durch Tech-Milliardär Elon Musk einen Umsatzrückgang und einen hohen Verlust verbucht. Die Erlöse sanken im Jahresvergleich um ein Prozent auf 1,18 Mrd. Dollar (1,16 Mrd. Euro). Analysten hatten mit gut 1,3 Mrd. Dollar gerechnet. Twitter begründete den Rückgang mit der Abschwächung des Online-Werbemarktes - und auch mit der Unsicherheit rund um Musks Übernahmepläne.

  • ORF und ServusTV übertragen Salzburger Festspiele21.07.2022

    Wer die Salzburger Festspiele verfolgen will, kann das - via ORF und ServusTV - auch auf dem eigenen Fernseher tun. Wie man mit russischen Künstlern und Sponsoren umgehen soll, ist etwa Thema des ersten "Salzburger Festspieltalks" von ServusTV um 22.10 Uhr am 28. Juli. Darin kommen Salzburg-Intendant Markus Hinterhäuser und Schriftsteller Ilija Trojanow, der die Eröffnungsrede der Festspiele halten wird, zu Wort.

  • Netflix verliert weniger Kunden als erwartet20.07.2022

    Netflix hat im zweiten Quartal dank Serienhits wie "Stranger Things" nicht so schlecht wie befürchtet abgeschnitten. Die Nutzerzahlen sanken in den drei Monaten bis Ende Juni um 970.00 Bezahlabos, wie der Streaming-Marktführer mitteilte. Damit hielt der Kundenschwund zwar an, blieb aber unter dem von Netflix selbst erwarteten Minus von zwei Millionen Abos.

  • VfGH: Gratisnutzung des ORF im Internet verfassungswidrig19.07.2022

    Künftig könnten auch Menschen, die ORF-Programme ausschließlich im Internet sehen oder hören, ein Programmentgelt entrichten müssen. Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat aktuell entschieden, dass es gegen die Verfassung verstößt, dass diese Nutzergruppe derzeit nichts bezahlen muss. Auf Antrag des ORF hat der VfGH daher einige Bestimmungen des ORF-Gesetzes als verfassungswidrig aufgehoben. Der Gesetzgeber hat nun bis Ende 2023 Zeit für eine Neuregelung.