APA-NewsFeed

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  • ORF ab 2024 vor Finanzierungskrise25.11.2022

    ORF-Generaldirektor Roland Weißmann warnt vor einer der "größten Finanzierungskrisen" in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Medienhauses. Ab 2024 könne auf Basis des bestehenden Finanzierungsmodells die Erfüllung der gesetzlichen Aufträge nicht mehr garantiert werden, hielt er in einem der APA vorliegenden Schreiben an die ORF-Stiftungsräte fest. Um gegenzusteuern, sei eine gesetzliche Neuregelung der Finanzierung bis Ende März 2023 nötig.

  • Klimakrise fordert die Wissenschaftskommunikation25.11.2022

    Der Wissenschaftskommunikation kommt in der Klimakrise eine Schlüsselrolle zu, um mehr Wissen in die Gesellschaft zu bringen und eine gemeinsame Sprache zu finden. Dashboards für den schnellen Überblick, ein Kodex für eine klare Berichterstattung oder die mediale Vermittlung von Visionen, wie eine nachhaltige, gerechte Zukunft aussehen könnte, sind vielversprechende Ansätze, erklärten Expertinnen und Experten bei einer Diskussionsrunde in Wien.

  • Umbau von ORF.at - ORF-Chef: "Werden keinen Leser verlieren"24.11.2022

    Die von ORF-Generaldirektor Roland Weißmann angekündigte Reduzierung des Textangebots auf ORF.at stößt dem ORF-Publikumsrat sauer auf. Bei einer Sitzung des ORF-Gremiums am Donnerstag äußerten mehrere Räte ihren Unmut darüber. Weißmann betonte, die "blaue Seite" nicht schwächen zu wollen, sondern in Richtung Bewegtbild weiterzuentwickeln. "Ich bin der Meinung, wir werden keinen einzigen Leser weniger haben", sagte er.

  • "Wiener Zeitung" - Medienministerin hält an Plänen fest23.11.2022

    Medienministerin Susanne Raab (ÖVP) hält am eingeschlagenen Kurs für die "Wiener Zeitung" fest. "Ich denke, wir haben ein gutes Konzept für die 'Wiener Zeitung' erarbeitet", sagte die Ressortchefin am Mittwoch nach dem Ministerrat auf die Frage, ob es eventuell doch noch eine Möglichkeit gibt, die Zeitung als Tageszeitung zu erhalten.

  • Medien-Digitalisierungsförderung erstmals vergeben22.11.2022

    Knapp 53 Millionen Euro schüttet die Medienbehörde RTR noch heuer im Rahmen der neu geschaffenen Digitalisierungsförderung für den Auf- und Ausbau des digitalen Angebots in der heimischen Medienlandschaft aus. 195 von 278 Einreichungen wurden bewilligt, teilte die RTR, die für die Vergabe zuständig ist, mit. Die Auszahlung soll vor Weihnachten erfolgen.

  • Concordia-Vorstand für mehr Fehlerkultur im Journalismus22.11.2022

    Im Journalismus braucht es mehr Transparenz und eine Fehlerkultur. Darüber waren sich die Diskutantinnen und Diskutanten, alle im Vorstand des Presseclub Concordia vertreten, einer Podiumsdiskussion einig, bei der darüber debattiert wurde, welche Schlüsse Politik und Medien aus den bekannt gewordenen Chatprotokollen ziehen sollten. Die Politik müsse raus aus dem ORF-Stiftungsrat und für strengere Qualitätskriterien bei der Journalismusförderung sorgen, hieß es.

  • "Wiener Zeitung": Breite Front gegen "Todesstoß auf Raten"21.11.2022

    Mehrere Initiativen und prominente Unterstützer haben sich bei einer Pressekonferenz am Montag gemeinsam für den Erhalt der "Wiener Zeitung" eingesetzt. Chefredakteur Walter Hämmerle, der sich "stolz und unglaublich demütig" angesichts des Engagements aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen zeigte, wandte sich einmal mehr gegen den Regierungsentwurf, den er als "Totalschaden" bezeichnete.

  • Musks Überstunden-Ultimatum vertreibt Twitter-Beschäftigte18.11.2022

    Mit seiner ultimativen Forderung nach Überstunden stößt der neue Twitter-Eigentümer Elon Musk offenbar zahlreichen Beschäftigte des Kurznachrichten-Dienstes vor den Kopf. In einer am Freitag veröffentlichten Umfrage der App Blind wollten 42 Prozent der 180 Teilnehmer das Social-Media-Unternehmen verlassen. Ein weiteres Viertel bleibe nur widerwillig. Außerdem wollte Blind wissen, wie hoch sie die Kündigungsquote einschätzten.

  • ORF-Redaktionsausschuss fordert nach Chat-Affäre "Neustart"16.11.2022

    Der ORF-Redaktionsausschuss fordert nach der Chataffäre rund um den zurückgetretenen ORF-TV-News-Chefredakteur Matthias Schrom einen "glaubwürdigen Neustart mit Journalistinnen und Journalisten an der Spitze der Redaktionen, die ohne partei-politische Punzierung die Glaubwürdigkeit der ORF-Berichterstattung wieder herstellen können". Man wehre sich gegen "jede Form der politischen Einflussnahme, egal von welcher Seite sie kommt", wird in einer Resolution betont.

  • Stimmung in der Werbebranche kühlt sich ab15.11.2022

    Die Geschäftslage in der österreichischen Werbewirtschaft liegt aktuell noch im positiven Bereich, die wirtschaftlich schwierige Lage trübt die Zukunftsaussichten allerdings zusehens ein. "Die Energiekrise und der Ukrainekrieg lassen die Unternehmen zunehmend skeptisch in die Zukunft blicken", sagte der Obmann des zuständigen Fachverbands in der Wirtschaftskammer (WKÖ), Michael Mrazek, laut einer Aussendung.

  • Innsbrucker Medientag - Qualitätsjournalismus in der Krise11.11.2022

    Der 17. Medientag an der Universität Innsbruck ist am Donnerstag unter dem Motto "Qualitätsjournalismus im Krisenmodus" über die Bühne gegangen. Dabei wurden viele Aspekte beleuchtet - wobei sich das Panel einig war, dass es um ein Aufrechterhalten der "Glaubwürdigkeit" gehe. Die Referenten mahnten von Medienschaffenden "Demut" und "Respekt" ein. APA-Chefredakteur Johannes Bruckenberger ortete indes einen "schweren Imageschaden" für die Branche durch "diverse Chataffären".

  • ORF-TV-News-Chefredakteur Schrom tritt zurück09.11.2022

    ORF-TV-News-Chefredakteur Matthias Schrom tritt nach einer Chat-Affäre mit sofortiger Wirkung zurück. Ein entsprechendes Angebot hat ORF-Generaldirektor Roland Weißmann laut einer Aussendung am Mittwoch angenommen. Bis auf weiteres übernimmt Eva Karabeg die Redaktionsleitung. Sie ersetzt Schrom bereits seit Montag, als dieser ankündigte, einen längeren "Urlaub" anzutreten.

  • ORF-Redakteursrat: Viele Kollegen "fuchsteufelswild"09.11.2022

    Die publik gewordenen Chats von ORF-TV-News-Chefredakteur Matthias Schrom mit Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache haben den ORF erschüttert. "Viele Kolleg:innen sind fuchsteufelswild, weil sie hier in eine Sache hineingezogen werden, mit der sie absolut nichts zu tun haben", hielt Dieter Bornemann, Vorsitzender des ORF-Redakteursrats, auf APA-Anfrage fest. Am Donnerstag findet im ORF eine Redaktionsversammlung statt, um die Chat-Causa zu besprechen.

  • Qualitätsjournalismus-Förderung soll im Juli in Kraft treten08.11.2022

    Die von der Bundesregierung im Oktober angekündigte neue Medienförderung sowie verschärfte Transparenzbestimmungen bei der Inseratenvergabe öffentlicher Stellen sind in Begutachtung gegangen. In Kraft treten sollen sie am 1. Juli 2023. Das "Qualitäts-Journalismus-Förderungs-Gesetz" (QJF-G) muss zuvor von der Europäischen Kommission genehmigt werden. Es sieht die Vergabe von 20 Millionen Euro an Fördermitteln für Print- und Onlinemedien vor.

  • Chat-Affären erschüttern Medienbranche07.11.2022

    Die Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) nach der Ibiza-Affäre erschüttern die Medienbranche. Nachdem vor wenigen Tagen Chat-Auszüge bekannt geworden waren, stellte "Presse"-Chefredakteur und -Herausgeber Rainer Nowak seine Leitungsfunktionen am Montag ruhend. Kurze Zeit später trat ORF-TV-News-Chefredakteur Matthias Schrom einen "Urlaub" an. In beiden Medienhäusern wurden interne Untersuchungen eingeleitet.

  • Nowak stellt Funktionen als "Presse"-Chef vorerst ruhend07.11.2022

    Rainer Nowak stellt seine Funktionen als "Presse"-Chefredakteur und -Herausgeber aus eigener Entscheidung ruhend. Das teilte die Styria Media Group am Montag mit. Ausschlaggebend war ein Bericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA). Daraus geht hervor, dass er sich mit Thomas Schmid bezüglich einer angestrebten Position in der ORF-Chefetage austauschte. Auch liegt eine anonyme Anzeige rund um wohlwollende Berichterstattung und Interventionen vor.

  • Muratow: Staatspropaganda größte Bedrohung für Journalisten04.11.2022

    Medienvertreter und Diplomaten aus aller Welt haben am Freitag bei einer UNO-Konferenz in Wien ein gemeinsames Bekenntnis zu unabhängigem und kritischem Journalismus abgegeben. Friedensnobelpreisträger Dmitri Muratow rief in seinem Impulsreferat zum Kampf gegen staatliche Propaganda auf. "Die größte Bedrohung für Journalisten ist Propaganda", sagte Muratow. Medienministerin Susanne Raab (ÖVP) versprach bei der Eröffnung, dass auch Österreich seine "Hausaufgaben" machen werde.

  • MFE stockt bei ProSiebenSat.1 weiter auf03.11.2022

    Der italienische Medienkonzern MFE Mediaforeurope hat seine Beteiligung an ProSiebenSat.1 eigenen Angaben zufolge weiter aufgestockt und weckt damit Spekulationen auf eine Übernahme des deutschen Konkurrenten. Die von der Familie des ehemaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi beherrschte MFE (ehemals Mediaset) erklärte am Mittwochabend, sie habe sich über Derivate Zugriff auf weitere vier Prozent an ProSiebenSat.1 gesichert.

  • Fast neun von zehn Morden an Journalisten bleiben ungesühnt02.11.2022

    Die große Mehrheit der Morde an Journalisten bleibt einem Unesco-Bericht zufolge ungesühnt. Die Rate der Straflosigkeit liege bei 86 Prozent und bleibe damit "inakzeptabel hoch", erklärte die auch für Medien zuständige UN-Kulturorganisation am Mittwoch. Die Meinungsfreiheit könne bei einer "derart schwindelerregenden Zahl ungelöster Fälle" nicht geschützt werden, ergänzte Unesco-Generaldirektorin Audrey Azoulay.

  • Musk begann mit Umbau von Twitter31.10.2022

    Tech-Milliardär Elon Musk beginnt nach der Übernahme von Twitter, dem Online-Dienst seinen Stempel aufzudrücken. Unter anderem will er neues Gremium zum Umgang mit kontroversen Inhalten schaffen. Bevor ein solcher Rat zusammentrete, werde es keine großen Entscheidungen zur Inhalte-Politik oder der Wiederherstellung von Accounts geben, schrieb er bei Twitter.