Screenforce Academy 2026 will Einblicke in die Total-Video-Welt geben

Mit zwölf digitalen Sessions will die Screenforce Academy 2026 erneut Orientierung in einer Branche geben, die sich rasant verändert. Im Mittelpunkt stehen Mediennutzung, Werbewirkung, politische Kommunikation und Entertainment-Strategien entlang der gesamten Total-Video-Wertschöpfungskette.

© Screenforce
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Die Screenforce Academy geht von 21. bis 23. April 2026 in die nächste Runde. Das kostenlose digitale Weiterbildungsformat bündelt an drei Tagen insgesamt zwölf Sessions und richtet sich an Berufseinsteiger sowie an alle, die sich mit aktuellen Entwicklungen in Marketing, Medien und Kommunikation auseinandersetzen wollen. Inhaltlich spannt das Programm einen Bogen von Content-Strategien und Medienforschung über politische Kommunikation bis hin zu Reichweitenaufbau und Werbewirkung. Moderiert wird die Ausgabe 2026 von ProSieben-Moderatorin Vivianne Geppert.

Drei Tage, zwölf Sessions, ein breites Themenspektrum

Die Academy versteht sich als kompakte Einführung in zentrale Fragen der Bewegtbildbranche. Im Fokus stehen dabei nicht nur klassische TV- und Videothemen, sondern auch gesellschaftliche, technologische und strategische Entwicklungen, die den Markt zunehmend prägen. Ziel ist es, Branchenwissen praxisnah zu vermitteln und zugleich Perspektiven für den Berufseinstieg aufzuzeigen.

Screenforce-Österreich-Sprecher Oliver Böhm von ORF-Enterprise betont die Rolle des Formats als Orientierungshilfe in einem dynamischen Umfeld: „Die Medienbranche verändert sich mit enormer Geschwindigkeit. Umso wichtiger ist es, jungen Talenten praxisnahe Einblicke zu ermöglichen und Zusammenhänge zwischen Content, Technologie und Werbewirkung verständlich zu machen. Genau hier setzt die Screenforce Academy an und schafft Orientierung für die nächste Generation der Kommunikationsbranche.“

Zum Auftakt: Medienwandel und gesellschaftliche Verantwortung

Am ersten Tag geht es um Machtverschiebungen im digitalen Raum, journalistische Ausbildung und die Frage, wie sich Nachrichtennutzung verändert. Martin Andree von der Universität zu Köln spricht über die wachsende Bedeutung digitaler Plattformen für die öffentliche Meinungsbildung. Simon Hof von der RTL Journalistenschule widmet sich der journalistischen Ausbildung zwischen Theorie und Redaktionsalltag. Medienforscherin Julia Behre vom Leibniz-Institut für Medienforschung ordnet aktuelle Entwicklungen in der Nachrichtennutzung ein und zeigt deren Folgen für Medienhäuser und Werbewirtschaft.

Ergänzt wird das Programm durch Judith Klose und Michael Ehlting von Civey. Sie beschäftigen sich mit der Frage, warum Nachrichtenumfelder trotz negativer Inhalte als vertrauenswürdiges und wirkungsvolles Werbeumfeld funktionieren können.

Am zweiten Tag rückt die Werbewirkung in den Mittelpunkt

Der zweite Veranstaltungstag widmet sich stärker der datenbasierten Bewertung von Kommunikation und Werbung. Annika Goldschmidt und Miriam Goetz von der IST Hochschule für Management zeigen, wie visuelle Inhalte und Memes im digitalen Wahlkampf Aufmerksamkeit erzeugen und politische Botschaften prägen.

Jan Isenbart und Saskia Stork von ARD Media erläutern, mit welchen Kennzahlen sich Werbewirkung heute messen lässt und welche Rolle datenbasierte Bewertungssysteme spielen. Johanna Teichmann von der Seven.One Entertainment Group und Olaf Schlesiger von Screenforce präsentieren außerdem Erkenntnisse dazu, wie TV-Werbung Website-Besuche beeinflusst und welche Aktivierungseffekte sich daraus ableiten lassen. Brigitte Bayer von GIM ergänzt das Programm mit einem Blick auf den Einfluss von Kontext und sogenannten Media Entry-Points im Nachrichtenumfeld.

Entertainment als Reichweitenmotor

Am dritten Tag steht die Frage im Zentrum, wie Reichweite entsteht und welche Formate junge Zielgruppen besonders gut erreichen. Raimund Piepenbrink von der Seven.One AdFactory spricht darüber, wie Creator-Content TV und Streaming neue Impulse geben kann. Helen Lauff und Morten Malmbak von Havas Media Germany zeigen, wie sich Einkaufsentscheidungen durch veränderte Mediennutzung verschieben und welche Konsequenzen das für die Arbeit von Mediaagenturen hat.

Andreas Gerhardt von SPORT1 gibt Einblicke in den emotionalen Reichweitenaufbau von Sportformaten. Darüber hinaus beleuchtet das Programm, warum Sport- und Reality-Formate häufig nach ähnlichen dramaturgischen Mustern funktionieren und wie Marken diese Mechanismen für sich nutzen können.

Kostenlose Teilnahme mit Zertifikat

Wer an allen drei Veranstaltungstagen teilnimmt, erhält ein Zertifikat. Die Anmeldung für die Screenforce Academy 2026 ist bereits geöffnet und kostenlos über die Website von Screenforce möglich. Damit positioniert sich das Format einmal mehr als niederschwellige Weiterbildungsplattform für den Nachwuchs und für Fachkräfte, die sich einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen im Total-Video-Markt verschaffen wollen.

Über Screenforce

Screenforce ist die Gattungsinitiative der TV-Vermarkter in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Fernsehen, Video und Bewegtbild. Nach eigenen Angaben repräsentiert das Netzwerk mit zwölf Partnern mehr als 95 Prozent des TV-Werbemarkts in der DACH-Region. In Österreich wird Screenforce durch die Arbeitsgemeinschaft TELETEST vertreten. Zu deren Mitgliedern zählen ATV, RTL AdAlliance, ORF, ORF-Enterprise, ProSiebenSat.1 PULS 4 und ServusTV.