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KI-Kompetenz wird in immer mehr Jobs gefragt

Der Anteil von Stelleninseraten mit KI-Bezug ist in Österreich deutlich gestiegen. Besonders hoch ist er inzwischen in Grafik und Design sowie im Bereich Marketing und PR.

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Stelleninserat „Grafikdesigner*in mit KI-Kompetenz (m/d/w)“
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Künstliche Intelligenz spielt in immer mehr Stellenprofilen eine Rolle. Im ersten Halbjahr 2026 enthielten fünf Prozent aller auf karriere.at veröffentlichten Stelleninserate Begriffe mit KI-Bezug. Gegenüber dem Gesamtjahr 2025 entspricht das einem Anstieg um rund zwei Prozentpunkte.

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Georg Konjovic, CEO bei karriere.at
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Die Entwicklung betrifft längst nicht mehr nur klassische IT-Berufe. Begriffe wie „Künstliche Intelligenz“, „Machine Learning“ oder die Namen bekannter KI-Anwendungen tauchen inzwischen in Stelleninseraten aus zahlreichen Berufsfeldern auf.

„Wir beobachten in Österreich einen deutlichen Anstieg an Positionen, wo KI nicht entwickelt, sondern angewendet wird. Insgesamt werden immer mehr Berufe von KI durchdrungen. In manchen Berufsfeldern wird bald kein Job mehr ohne KI auskommen“, sagt Georg Konjovic, CEO von karriere.at.

Grafik und Design mit höchstem Anteil

Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung im Berufsfeld Grafik und Design. Dort hatten im ersten Halbjahr 2026 bereits 22 Prozent der ausgeschriebenen Stellen einen KI-Bezug. Damit lag der Bereich erstmals vor IT und EDV, wo der Anteil 18 Prozent betrug.

In absoluten Zahlen werden allerdings weiterhin im IT-Bereich die meisten Stellen mit KI-Bezug ausgeschrieben.

Bei Stellen im Grafikbereich finden sich laut Analyse zunehmend Anforderungen wie Erfahrung mit KI-gestützten Designprozessen oder der Einsatz moderner KI-Werkzeuge zur Erstellung von Bildwelten. Bereits im ersten Halbjahr 2026 wurden in diesem Berufsfeld mehr KI-bezogene Stellen ausgeschrieben als im gesamten Jahr 2025.

Marketing und PR legen deutlich zu

Auch in Marketing und PR ist der Anteil entsprechender Stellen stark gestiegen. Im ersten Halbjahr 2026 lag er bei 13 Prozent und damit um sechs Prozentpunkte höher als zuvor.

Weitere Zuwächse verzeichnete karriere.at in Wissenschaft und Forschung mit einem Plus von zwei Prozentpunkten sowie in Beratung und Consulting mit drei Prozentpunkten.

Lediglich in Gastronomie und Tourismus ging der Anteil zurück. Dort liegt er weiterhin bei weniger als einem Prozent.

 

KI wird zunehmend zur Anwendungskompetenz

Die Analyse deutet darauf hin, dass sich der Schwerpunkt bei KI-bezogenen Stellen verändert. Gesucht werden zunehmend nicht nur Entwickler oder spezialisierte KI-Fachkräfte, sondern Mitarbeiter, die KI-Anwendungen im Arbeitsalltag einsetzen können.

„Mehr und mehr ausgeschriebene Jobs beziehen sich auf Anwender und nicht mehr nur auf Entwickler oder Experten für Künstliche Intelligenz. Das zeigt, dass KI in vielen Bereichen im Arbeitsalltag angekommen ist und zunehmend zum Standard wird. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Stelleninseraten auf karriere.at wider“, sagt Konjovic.

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Berufsfelder mit dem größten Anteil an KI-Jobs
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Welche Stellen als KI-Jobs gelten

Für die Analyse wertete karriere.at alle Stelleninserate aus, die zwischen 1. Jänner und 30. Juni 2026 auf der Plattform veröffentlicht wurden.

Als „KI-Job“ wurde jedes Inserat gewertet, das mindestens einen einschlägigen Begriff enthielt. Dazu zählen unter anderem „Künstliche Intelligenz“, „Artificial Intelligence“, „Machine Learning“, „Generative AI“, „Prompt Engineering“, „Deep Learning“, „Natural Language Processing“ oder „Large Language Model“.

Berücksichtigt wurden außerdem Namen bekannter KI-Anwendungen und Anbieter wie ChatGPT, OpenAI, DeepSeek, Perplexity, Claude, Copilot, Gemini, Mistral und Poe.