INFOSCREEN porträtiert 73 Bäuerinnen

Die Vereinten Nationen haben 2026 zum „Internationalen Jahr der Bäuerin und Landwirtin“ erklärt. INFOSCREEN widmet dem Thema seit 14. September einen zweiwöchigen Schwerpunkt und stellt dabei 73 Bäuerinnen aus Österreich in Kurzporträts vor. Zu sehen sind die Beiträge auf knapp 5.000 Bildflächen in und um öffentliche Verkehrsmittel in zehn österreichischen Städten.

Die Porträts zeigen die Bandbreite landwirtschaftlicher Tätigkeiten – von Wagyu-Rinderzucht über Bio-Kräuter, biodynamischen Weinbau und Fischzucht bis hin zu Viehzucht, Ackerbau, Berglandwirtschaft und Almwirtschaft. Ergänzt werden die Beiträge durch redaktionelle Formate mit Zahlen und Hintergrundinformationen zur Situation von Frauen in der Landwirtschaft.

© Wolfgang Kern/INFOSCREEN
Von links: Irene Neumann-Hartberger, Abgeordnete zum Nationalrat und österreichische Bundesbäuerin, zeigt INFOSCREEN-Programmleiterin Stefanie Paffendorf ihren Bauernhof.
© Wolfgang Kern/INFOSCREEN

Unterstützt wurde die inhaltliche Umsetzung von der Landwirtschaftskammer Österreich und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft. Der Aufruf zur Teilnahme wurde beim Bundesbäuerinnentag im April in Feldkirch vorgestellt und zusätzlich über Social Media verbreitet.

73 Bäuerinnen beteiligen sich

Nach Angaben von INFOSCREEN stieß der Aufruf auf große Resonanz. 73 Bäuerinnen übermittelten Fotos, Videos und Kurztexte aus ihrem beruflichen Alltag.

„Die Resonanz der Bäuerinnen war überwältigend“, sagt INFOSCREEN-Programmdirektorin Stefanie Paffendorf. Auch die Qualität der Beiträge habe die Erwartungen übertroffen. Sämtliche eingesandten Porträts würden ausgestrahlt.

Die jeweils 25 Sekunden langen Beiträge sollen zeigen, wie unterschiedlich die Arbeits- und Lebenswelten in der österreichischen Landwirtschaft sind. Ergänzend vermittelt INFOSCREEN in seinen Wissensformaten weitere Informationen über die wirtschaftliche und gesellschaftliche Rolle von Bäuerinnen.

Mehr als ein Drittel der Betriebe von Frauen geführt

Im Rahmen des Schwerpunkts weist INFOSCREEN unter anderem darauf hin, dass mehr als ein Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe in Österreich von Frauen geleitet wird. Thematisiert wird auch die wirtschaftliche Situation: Laut den in der Presseaussendung genannten Zahlen liegt die durchschnittliche Pension von Frauen in der Landwirtschaft bei 813 Euro.

„Bäuerinnen leisten – viel zu oft unbemerkt – Unentbehrliches für unsere Ernährungssicherheit, die Landschaftspflege und das Funktionieren unserer Gesellschaft“, sagt Paffendorf.

Auch Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger begrüßt den Schwerpunkt. Ziel sei es, die Arbeit von Bäuerinnen stärker sichtbar zu machen und insbesondere Menschen in Städten einen besseren Einblick in die Landwirtschaft zu geben.

Landwirtschaft stärker vermitteln

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem direkten Kontakt zwischen Landwirtschaft und Bevölkerung. In Österreich beteiligen sich laut Aussendung rund 600 Betriebe an der Initiative „Schule am Bauernhof“. Jährlich finden rund 4.700 Lehrausgänge statt, an denen etwa 90.000 Kinder teilnehmen.

Auch die Direktvermarktung spielt dabei eine Rolle. Rund drei Viertel ihres Umsatzes erzielen Direktvermarktungsbetriebe laut INFOSCREEN mit Konsumenten im Umkreis von 50 Kilometern.

Der Themenschwerpunkt „Internationales Jahr der Landwirtin“ läuft zwei Wochen lang auf INFOSCREEN-Flächen in Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, Wels, Bregenz, Eisenstadt und Steyr.